Die Hautarztpraxis für Privat- und Privatkassenpatienten

Hautkrebsvorsorge & -therapie

Die Hautkrebsvorsorge ist ein entscheidender Teil der Gesundheitsvorsorge. In unserer Hautarztpraxis in Berlin Wilmersdorf bieten wir ein umfassendes Hautkrebsscreening, um Hautveränderungen frühzeitig zu erkennen und Hautkrebs effektiv vorzubeugen.


Warum ist die Hautkrebsvorsorge so wichtig?

Hautkrebs gehört zu den häufigsten Krebsarten weltweit, kann aber durch regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen frühzeitig erkannt und erfolgreich behandelt werden. In unserer Hautarztpraxis für Hautkrebsvorsorge in Berlin führen wir professionelle und gründliche Hautuntersuchungen durch, um bösartige Veränderungen wie das Melanom (schwarzer Hautkrebs) oder das Basaliom (weißer Hautkrebs) frühzeitig zu entdecken.

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Unsere Leistungen im Bereich Hautkrebsscreening

Wir bieten Ihnen ein umfassendes Hautkrebsscreening in Berlin. Mit modernster Technik und jahrelanger Erfahrung untersuchen wir Ihre Haut von Kopf bis Fuß und erkennen auch kleinste Veränderungen. Unsere spezialisierten Hautärzte nutzen dabei unter anderem:

  • Digitale Auflichtmikroskopie und Video-Dokumentation Ihrer Muttermale mit dem FotoFinder® dermoscope
  • Nevisense™, das unsichtbare Hautveränderungen misst und noch mehr Genauigkeit in der Hautkrebsvorsorge bietet

Hautkrebsvorstufen erkennen und behandeln

Früherkennung ist der Schlüssel bei Hautkrebsvorstufen. Zu den häufigsten Vorstufen zählen:

  • Aktinische Keratose: Durch langjährige UV-Strahlung bedingte, rauhe, bräunliche Stellen. Unbehandelt kann sich daraus ein Spinaliom (Plattenepithelkarzinom) entwickeln.
  • Basaliom (Basalzellkarzinom): Tritt häufig an sonnenexponierten Stellen wie Nase, Stirn oder Ohren auf und kann umliegendes Gewebe und sogar Knochen schädigen. Es zeigt sich als glänzendes Knötchen mit feinen Blutgefäßen.
  • Morbus Bowen: Eine frühe Form des Bowen-Karzinoms, die wie ein Ekzem oder eine Schuppenflechte aussieht. Eine rechtzeitige Diagnose ist entscheidend, um ein Fortschreiten zu verhindern.

Durch regelmäßige Hautkrebsvorsorge und Hautkrebsscreenings können diese Vorstufen frühzeitig erkannt und gezielt behandelt werden. 

In der Praxis Dr. Marenholz haben wir uns auf innovative Therapieverfahren wie die Photodynamische Therapie spezialisiert, die besonders bei Hautkrebsvorstufen effektiv ist.


Photodynamische Therapie (PDT) in Berlin Wilmersdorf

Die Photodynamische Therapie ist eine moderne, nichtoperative Methode zur Behandlung von Hautkrebsvorstufen wie aktinischer Keratose, Basaliom und Morbus Bowen. Diese Therapie nutzt lichtempfindliche Substanzen, die sich in den betroffenen Hautzellen anreichern. Durch den gezielten Einsatz von speziellem Licht werden die veränderten Zellen zerstört, ohne das umliegende gesunde Gewebe zu schädigen.


Weitere Behandlungsmethoden

Neben der Photodynamischen Therapie bieten wir folgende Behandlungsmöglichkeiten an:

  • Ambulante Operationen: Entfernung von gut- und bösartigen Hautveränderungen unter lokaler Betäubung. Selbstverständlich sorgen wir mittels entsprechender Nahttechniken dafür, dass möglichst nur feine Narben zurückbleiben.
  • Lasertherapie: Effektiv bei Vorstufen des weißen Hautkrebses und eine mögliche Alternative zur Operation.
  • Kryotherapie: Der gezielte Einsatz von Kälte zur Behandlung oberflächlicher Hautkrankheiten wie Warzen, gutartigen Pigmentflecken oder bestimmten Krebsformen der Haut.

Jetzt zur Hautkrebsvorsorge anmelden

Für Personen ohne Vorerkrankungen empfehlen wir eine Hautkrebsvorsorge mindestens einmal jährlich. Je nach individuellem Risikoprofil kann auch eine häufigere Untersuchung sinnvoll sein.

Schützen Sie Ihre Haut und lassen Sie Hautkrebsvorstufen rechtzeitig behandeln. Vereinbaren Sie noch heute Ihren Termin für ein Hautkrebsscreening bei uns in Berlin Wilmersdorf.

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)


Für wen ist die Hautkrebsvorsorge sinnvoll?

Die Hautkrebsvorsorge ist für nahezu alle Menschen sinnvoll, da Hautkrebs eine der häufigsten Krebsarten ist und jeder, unabhängig vom Alter oder Hauttyp, betroffen sein kann. Besonders empfehlenswert ist sie für folgende Personengruppen:

  1. Personen über 35 Jahren: Mit zunehmendem Alter steigt das Risiko, an Hautkrebs zu erkranken. Ab diesem Alter sollte mindestens einmal jährlich eine Hautkrebsvorsorge durchgeführt werden.
  2. Menschen mit heller Haut (Hauttyp I und II): Helle Hauttypen, die schnell Sonnenbrand bekommen und schlecht bräunen, haben ein erhöhtes Risiko für Hautkrebs.
  3. Personen mit vielen Muttermalen oder auffälligen Hautveränderungen: Menschen mit zahlreichen Muttermalen, Leberflecken oder Hautveränderungen sind anfälliger für Hautkrebs und sollten regelmäßige Untersuchungen in Betracht ziehen.
  4. Menschen mit familiärer Vorbelastung: Wer nahe Verwandte mit Hautkrebs hat, trägt ein erhöhtes Risiko und sollte besonders wachsam sein.
  5. Personen mit starker UV-Belastung: Menschen, die viel Zeit im Freien verbringen oder häufig Solarien nutzen, sind durch die intensive UV-Strahlung stärker gefährdet.
  6. Personen mit einer früheren Hautkrebserkrankung: Wer bereits Hautkrebs hatte, sollte besonders regelmäßig zur Nachsorge gehen, um mögliche Rückfälle frühzeitig zu erkennen.
  7. Menschen mit Immunschwäche: Personen, deren Immunsystem durch Erkrankungen oder Medikamente geschwächt ist, haben ein höheres Risiko, an Hautkrebs zu erkranken.

Die Hautkrebsvorsorge ist für alle Menschen wichtig, um Hautkrebs frühzeitig zu erkennen und effektiv behandeln zu können. Regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen erhöhen die Heilungschancen erheblich.

Wie läuft eine Hautkrebsvorsorge ab?

Eine Hautkrebsvorsorge verläuft in mehreren Schritten und ist eine schmerzfreie Untersuchung. Der Ablauf in unserer Praxis Dr. Marenholz sieht typischerweise wie folgt aus:

  1. Anamnese und Beratung: Zu Beginn führen wir ein kurzes Gespräch (Anamnese) mit Ihnen. Dabei werden wichtige Informationen über Ihre Krankengeschichte, familiäre Vorbelastungen, Ihre Sonnengewohnheiten und mögliche Hautveränderungen besprochen. Diese Informationen helfen uns, Ihre Risikofaktoren besser einzuschätzen.
  2. Körperliche Untersuchung: Im Anschluss erfolgt die eigentliche Hautuntersuchung. Wir begutachten Ihre gesamte Haut von Kopf bis Fuß, einschließlich der Kopfhaut, Hände, Füße und Körperfalten. Auch schwer zugängliche Stellen wie der Rücken oder die Ohren werden genau untersucht.
  3. Vergrößerung mit Auflichtmikroskopie: Zur genaueren Betrachtung verwenden wir ein sogenanntes Dermatoskop (eine Art Lupe mit Licht), um Muttermale, Leberflecken und andere Hautveränderungen detaillierter zu untersuchen. In der Praxis Dr. Marenholz bieten wir auch eine digitale Auflichtmikroskopie an, bei der Hautveränderungen hochauflösend aufgenommen und dokumentiert werden.
  4. Dokumentation und Vergleich: Bei auffälligen oder unklaren Hautveränderungen machen wir Fotos, um die Entwicklung über die Zeit zu verfolgen zu können. Mithilfe spezieller Systeme wie dem FotoFinder® werden Hautveränderungen genau dokumentiert und im Verlauf verglichen.
  5. Zusätzliche Diagnostik: In unserer Praxis kann auf Wunsch eine elektrische Impedanzspektroskopie mit dem System Nevisense™ erfolgen. Diese Technik misst die Leitfähigkeit der Haut und kann Veränderungen detektieren, die für das bloße Auge unsichtbar sind. 
  6. Besprechung der Ergebnisse: Nach der Untersuchung besprechen wir die Ergebnisse mit Ihnen. Sollte eine Hautveränderung auffällig sein, erklären wir Ihnen, ob und welche weiteren Schritte notwendig sind, z. B. eine Biopsie oder sofortige Entfernung. 
  7. Vorsorgemaßnahmen und Empfehlungen: Abschließend geben wir Ihnen Tipps zur Hautpflege, zum Sonnenschutz und zur Selbstuntersuchung. Je nach individuellem Risikoprofil empfehlen wir, wie oft die Hautkrebsvorsorge wiederholt werden sollte.
  8. Nachsorge und Terminvereinbarung: Falls erforderlich, wird ein Folgetermin vereinbart, um auffällige Hautstellen zu kontrollieren oder zu behandeln. Bei Personen mit erhöhtem Hautkrebsrisiko kann eine häufigere Nachsorge sinnvoll sein.

Die Hautkrebsvorsorge dauert in der Regel 15 bis 30 Minuten und ist ein einfacher, aber sehr effektiver Weg, um Hautkrebs frühzeitig zu erkennen und erfolgreich zu behandeln.

Wie oft sollte ich zur Hautkrebsvorsorge gehen?

Wie oft Sie zur Hautkrebsvorsorge gehen sollten, hängt von Ihrem individuellen Risikoprofil ab. Grundsätzlich wird empfohlen:

  1. Für Personen ohne erhöhtes Risiko
    Einmal jährlich: Für Menschen ohne familiäre Vorbelastung und ohne erkennbare Risikofaktoren (wie eine sehr helle Haut oder intensive Sonnenexposition) reicht in der Regel eine jährliche Hautkrebsvorsorge aus.
  2. Für Personen mit erhöhtem Risiko
    Zwei Mal jährlich: Menschen mit bestimmten Risikofaktoren sollten häufiger zur Hautkrebsvorsorge gehen. Dazu gehören:
    – Heller Hauttyp (Hauttyp I oder II)
    – Viele Muttermale oder auffällige Leberflecken
    – Häufige Sonnenbrände in der Kindheit oder Jugend
    – Nutzung von Solarien
    – Familienmitglieder mit Hautkrebs
    – Bereits früher aufgetretener Hautkrebs
    – Personen mit Immunschwäche
  3. Nach einer Hautkrebserkrankung
    Mehrmals pro Jahr: Wer bereits an Hautkrebs erkrankt ist, sollte sich engmaschiger kontrollieren lassen. Der behandelnde Dermatologe legt in solchen Fällen oft individuelle Intervalle fest, die bis zu vierteljährlich sein können.

Warum steigt die Zahl der Neuerkrankungen?

Die Zahl der Hautkrebs-Neuerkrankungen steigt aus mehreren Gründen kontinuierlich an:

  1. Zunahme der UV-Belastung: Durch den Abbau der Ozonschicht dringt mehr schädliche UV-Strahlung auf die Erdoberfläche. Die Haut wird dadurch stärker belastet, was das Risiko für Hautkrebserkrankungen erhöht. Sonnenbrände, besonders in der Kindheit, sind ein erheblicher Risikofaktor für die Entstehung von Hautkrebs.
  2. Verändertes Freizeitverhalten: Immer mehr Menschen verbringen ihre Freizeit im Freien und setzen sich häufig intensiver Sonneneinstrahlung aus, sei es beim Sport, im Urlaub oder bei Outdoor-Aktivitäten. Besonders Sonnenbäder und die Nutzung von Solarien tragen zu einer erhöhten UV-Belastung der Haut bei.
  3. Höheres Durchschnittsalter: Mit dem steigenden Durchschnittsalter der Bevölkerung nimmt auch die Zahl der Hautkrebserkrankungen zu. Hautkrebs entwickelt sich oft über viele Jahre, und die kumulative Sonnenexposition im Laufe des Lebens spielt eine entscheidende Rolle.
  4. Vermehrte Reisen in sonnige Länder: Urlaub in sonnenreichen Regionen ist heute für viele Menschen selbstverständlich. Bei unzureichendem Sonnenschutz führt dies zu einer verstärkten UV-Strahlung, die das Hautkrebsrisiko erhöht.
  5. Früherkennung und bessere Diagnostik: Dank moderner Diagnoseverfahren und einem größeren Bewusstsein für Hautkrebsvorsorge wird Hautkrebs heute häufiger und in einem früheren Stadium erkannt. Zwar steigen die Fallzahlen, aber die Früherkennung ermöglicht auch bessere Heilungschancen.
  6. Nutzung von Solarien: Der regelmäßige Besuch von Solarien trägt nachweislich zur Entstehung von Hautkrebs bei, insbesondere beim schwarzen Hautkrebs (Melanom). Künstliche UV-Strahlung ist ebenso schädlich wie natürliche Sonne.

Vorbeugung durch Sonnenschutz und regelmäßige Hautkrebsvorsorge ist daher besonders wichtig.

Wie kann das Risiko einer Hautkrebserkrankung verhindert werden?

Das Risiko einer Hautkrebserkrankung kann durch verschiedene Maßnahmen erheblich gesenkt werden. Hier sind einige wichtige Schritte zur Prävention:

  1. Vermeidung direkter Sonneneinstrahlung: Besonders in der Zeit zwischen 10 und 16 Uhr, wenn die UV-Strahlung am stärksten ist.
  2. Sonnencreme und Sonnenschutz verwenden: Tragen Sie regelmäßig Sonnencreme mit hohem Lichtschutzfaktor (mindestens SPF 30) auf, auch bei bewölktem Wetter. Achten Sie darauf, dass die Sonnencreme wasserfest ist und erneuern Sie den Auftrag alle zwei Stunden oder nach dem Schwimmen oder Schwitzen. Tragen Sie Sonnenhüte, Hemden und Hosen aus UV-Schutzmaterialien. Schützen Sie Ihre Augen und die empfindliche Haut um die Augen mit Sonnenbrillen, die UV-Schutz bieten.
  3. Vermeidung von Solarien: Die künstliche UV-Strahlung in Solarien erhöht das Risiko für Hautkrebs, insbesondere für das Melanom (schwarzer Hautkrebs). 
  4. Regelmäßige Hautuntersuchungen: Gehen Sie regelmäßig zur Hautkrebsvorsorge, insbesondere wenn Sie Risikofaktoren wie viele Muttermale oder eine helle Haut haben.
  5. Gesunde Lebensgewohnheiten: Eine ausgewogene Ernährung mit vielen Antioxidantien (wie in Obst und Gemüse) kann das Hautgewebe stärken und die Hautgesundheit unterstützen. Trinken Sie genug Wasser, um Ihre Haut gut hydriert zu halten.
  6. Bewusstsein für Risikofaktoren: Wenn Sie familiäre Vorbelastungen oder andere Risikofaktoren für Hautkrebs haben, seien Sie besonders achtsam und lassen Sie sich regelmäßig untersuchen. Sonnenbrände in der Kindheit erhöhen das Risiko für Hautkrebs später im Leben. Schützen Sie Kinder besonders gut vor Sonnenstrahlung.

Durch die konsequente Anwendung dieser Maßnahmen können Sie das Risiko für Hautkrebs erheblich reduzieren. Es ist wichtig, präventive Schritte zu unternehmen und regelmäßige Hautuntersuchungen wahrzunehmen, um Hautkrebs frühzeitig zu erkennen und effektiv zu behandeln.

Wie läuft die Photodynamische Therapie ab?

Die Photodynamische Therapie (PDT) ist eine nichtoperative Behandlungsoption zur Behandlung von Hautkrebsvorstufen und bestimmten Formen von Hautkrebs. Hier ist eine Übersicht, wie die PDT in der Regel abläuft:

  1. Vorbereitung: Die zu behandelnde Hautstelle wird gründlich gereinigt, um Schmutz, Öl und andere Rückstände zu entfernen.
  2. Auftragen des Photosensibilisators: Ein lichtempfindlicher Wirkstoff, der als Photosensibilisator bezeichnet wird, wird auf die betroffene Hautstelle aufgetragen. Dieser Wirkstoff wird von den krankhaft veränderten Zellen stärker aufgenommen als von gesunden Zellen. Der Photosensibilisator muss eine bestimmte Zeit lang einwirken, um sich in den veränderten Zellen anzureichern (ca. 3 Stunden). Während dieser Zeit kann die Haut empfindlich reagieren oder eine leichte Rötung aufweisen.
  3. Lichtbestrahlung: Nach der Einwirkzeit wird der verbliebene Wirkstoff entfernt und die Hautstelle wird mit einer speziellen Lichtquelle (Rotlicht) bestrahlt. Das Licht aktiviert den Photosensibilisator, der sich in den kranken Zellen angereichert hat. Die Lichtbestrahlung dauert in der Regel ca. 10 Minuten.
  4. Nachbehandlung: Nach der Behandlung kann die Haut vorübergehend gerötet, geschwollen oder schuppig sein. Wir geben Ihnen spezielle Pflegehinweise zur Unterstützung der Heilung. Dies kann die Anwendung von Feuchtigkeitscremes oder speziellen Salben umfassen.
    Es ist wichtig, die behandelte Haut für 48 Stunden vor direkter Sonneneinstrahlung zu schützen.
    Ein Basalzellkarzinom wird in zwei Sitzungen mit einem Abstand von rund einer Woche behandelt.
  5. Nachkontrolle: In den Wochen nach der Behandlung sind in der Regel Nachkontrolltermine erforderlich, um den Heilungsprozess zu überwachen und sicherzustellen, dass die Hautveränderungen erfolgreich behandelt wurden.
    Auch nach der Behandlung sollten regelmäßige Hautuntersuchungen durchgeführt werden, um sicherzustellen, dass keine neuen Hautveränderungen auftreten und die ursprünglichen Hautveränderungen nicht zurückkehren.

Vorteile der Photodynamischen Therapie

  • Gezielte Behandlung: Die PDT zielt gezielt auf krankhaft veränderte Zellen, während gesundes Gewebe geschont wird.
  • Nicht-invasiv: Da keine Operation erforderlich ist, gibt es keine Wunden oder Nähte, und die Heilungszeit ist kürzer als bei operativen Eingriffen.

Was erwartet mich nach der Behandlung mit einer Photodynamischen Therapie?

Nach der Photodynamischen Therapie beginnt die Haut, sich zu erneuern. Die zerstörten Zellen werden durch gesunde Hautzellen ersetzt. Dabei kann es in den ersten Tagen zu Rötungen, Brennen, Schwellungen und Krustenbildung kommen, was Zeichen der Wundheilung sind.

ca. 1-14 Tage: Ihre Haut beginnt sich zu regenerieren. Die in der Regel leichten bis mittelschweren Symptome klingen normalerweise nach einigen Tagen ab. In manchen Fällen können sie jedoch 1 bis 2 Wochen oder noch länger anhalten.

ca. 3 Monate: In diesem Zeitraum wird der Behandlungserfolg sichtbar. Behandelte Hautbereiche, die nach 3 Monaten nicht vollständig abgeheilt sind, sollten erneut behandelt werden.

ca. 6-12 Monate: Als positiver Nebeneffekt der Behandlung kann sich das Erscheinungsbild der Haut noch bis zu 12 Monate nach der Behandlung sichtbar verbessern.

Was sollte ich nach einer Behandlung mit der Photodynamischen Therapie beachten?

Nach einer Photodynamischen Therapie (PDT) gibt es einige wichtige Nachsorgemaßnahmen und Empfehlungen, um eine optimale Heilung zu gewährleisten und mögliche Nebenwirkungen zu minimieren. Hier sind die wichtigsten Punkte, die Sie beachten sollten:

  1. Vermeidung von Sonnenlicht: Schützen Sie die behandelte Hautstelle vor direkter Sonneneinstrahlung, insbesondere in den ersten Wochen nach der Behandlung. UV-Strahlung kann die Heilung beeinträchtigen und das Risiko für Nebenwirkungen erhöhen.
  2. Sonnenschutzmittel verwenden: Tragen Sie täglich ein Sonnenschutzmittel mit hohem Lichtschutzfaktor (mindestens SPF 30) auf, selbst wenn die Haut nicht direkt der Sonne ausgesetzt ist. Achten Sie darauf, dass das Sonnenschutzmittel für empfindliche Haut geeignet ist.
  3. Hautpflege: Verwenden Sie eine sanfte, feuchtigkeitsspendende Creme oder Lotion, um die Haut zu beruhigen und das Risiko von Schuppenbildung und Trockenheit zu verringern. Verwenden Sie milde, nicht reizende Reinigungsmittel, um die behandelte Haut zu reinigen. Halten Sie sich von Produkten fern, die Alkohol, Duftstoffe oder andere reizende Inhaltsstoffe enthalten. Diese können die Heilung der Haut stören und zusätzliche Irritationen verursachen.
  4. Verhalten nach der Behandlung: Vermeiden Sie es, die behandelte Haut zu kratzen, zu reiben oder anderweitig zu reizen. Dies kann den Heilungsprozess stören und das Risiko von Infektionen erhöhen. Wenn die Haut nach der Behandlung geschwollen oder schmerzhaft ist, können kühle Kompressen helfen, die Beschwerden zu lindern.
  5. Beobachtung der Haut: Überwachen Sie die behandelte Haut auf ungewöhnliche Veränderungen, wie anhaltende Rötung, Schwellung oder ungewöhnliche Symptome. Wenn Sie ungewöhnliche Symptome bemerken oder die Hautveränderungen nicht den erwarteten Heilungsverlauf zeigen, wenden Sie sich an uns.
  6. Nachkontrollen: Besuchen Sie alle vereinbarten Nachkontrolltermine, um den Heilungsprozess zu überwachen und sicherzustellen, dass die Hautveränderungen erfolgreich behandelt wurden.
  7. Keine heißen Bäder, Sauna oder Dampfbäder: Vermeiden Sie in den ersten Wochen nach der Behandlung heiße Bäder, Saunen oder Dampfbäder, da intensive Hitze die Haut weiter reizen kann.
  8. Vermeidung intensiver Aktivitäten: In den Tagen nach der Behandlung sollten Sie anstrengende körperliche Aktivitäten oder Sportarten vermeiden, die zu starkem Schwitzen oder mechanischer Reizung der Haut führen könnten.

Indem Sie diese Nachsorgemaßnahmen befolgen, können Sie dazu beitragen, dass die Haut optimal heilt und mögliche Komplikationen minimiert werden.